Aktuelle Termine

27.03.2017 Melvin Schneider
29.03.2017 Roswitha Schöwer
29.03.2017 Daniela Wagner

Neueste Meldungen

25.01.2016

Spendenübergabe bei Papillon in Trier

Bei der letzten St.-Martin-Feier der Ortsgemeinde Boxberg wurde durch die hervorragende Beteiligung der Ortsbevölkerung ein Überschuss in Höhe von 786,20 EUR erzielt.

Weiterlesen …

13.11.2015

TV-Darsteller Roland Jankowsky mit schräg-kriminellen Shortstories

TV-Kommissar „Dirty Harry“ Overbeck (alias Roland Jankowski) bekannt aus der ZDF-Krimiserie „Wilsberg“ und aus der Fernsehserie „Nicola“, liest am Freitag, den 13. November im Gemeindehaus in Boxberg ab 20.00 Uhr schräg-kriminelle Kurzgeschichten von Autor Peter Splitt.

Weiterlesen …

01.08.2015

Bolzplatz-Aktionstag

[[ hier geht´s zum Artikel ]]

Besucher Statistik
Online:
2
Besucher heute:
12
Besucher gesamt:
64.469
Zugriffe heute:
104
Zugriffe gesamt:
177.083
Besucher pro Tag: Ø
34
Zählung seit:
 06.01.2012
Planung neues Schulhaus
Dem Fleiße und guten Betragen

Bis zum Jahre 1875 besuchten die Kinder von Boxberg die Schule zu Neichen. Das dortige Schulhaus ist im Jahre 1841 erbaut worden.
König Friedrich IV. bewilligte auf seiner Reise in unserer Gegend die Mittel dazu. Das frühere Schulhaus stand in der Nähe der Kapelle, da wo jetzt das Haus Düx steht.
Nur während des Sommers gingen die Kinder nach Neichen in die Schule. Im Winter hatten die Boxberger einen Winterlehrer. Der Unterricht wurde in Privatwohnungen abgehalten.
Der Winterlehrer hatte ein Gehalt von 8 – 10 Thaler. Die Kost bekamen sie abwechselnd in den Häusern, aus denen Kinder die Schule besuchten. Zu Anfang der dreißiger Jahre wirkte hier in Boxberg der Marx von Brück.

Nach ihm folgten:

  • Grinse von Kerpen (2 Winter)
  • Britz von Daun
  • Röhl von Schalkenmehren
  • Theisen Wilhelm von Sarmersbach (2 Winter)
  • Caspers von Neichen (Bruder des früheren Küsters von Neichen, starb in Amerika)
  • Maas von Katzwinkel (Sohn des früheren Lehrers Maas / 3 Winter)
  • Binz von Darscheid
  • Wallenborn von Salm
  • Michels von Bongard
  • Schmitz von Bongard
  • Heintz von Bodenbach

Im Jahre 1875 gründete Boxberg seine eigene Schule. Es wurde auf den Fundamenten der im Jahre 1865 niedergebrannten Schule (frühere Vikarwohnung) ein Schulsaal erbaut. Eine Lehrerwohnung ist nicht dabei. Dieses Schulhaus ist, obwohl aus Stein erbaut und mit einem Schieferdach versehen, dennoch nicht dauerhaft. Nach einigen Jahren neigte sich die Frontmauer stark nach außen und es wurde eine Stützmauer angebracht. Im Frühjahr 1891 wurde das Schulhaus durch die Regierungs- und Kreisbaumeister untersucht und der Plan zu einem neuen Schulhaus entworfen.

Dasselbe soll zwischen das Dorf und der Straße gebaut werden. Zum jetzigen Schulhaus gehört kein Garten, auch keine Baumschule.

Wohl sind im Jahre 1891 zwei Schulwiesen gekauft worden. Selbige kosten 400 Mark.

Am 15. März 1894 wurde hiesige Schule durch Verfügung des königlichen Landrats und des königlichen Bürgermeisteramts zu Daun geschlossen.

Es wurde in der Wohnung des Ackerer Matthias-Josef Hens ein Schullokal gemietet zum Preis von 90 Mark pro Jahr. Nun mußte mit allem Ernst an den Neubau eines Schulhauses gedacht werden. Da aber die hiesige kleine, sehr arme Gemeinde die Kosten eines solchen nicht aus sich selbst erschwingen konnte, so hat die hohe Regierung in ihrer Fürsorge durch das Gesetz vom 14. Juli 1893, wonach armen Gemeinden bei Neubau von Schulhäusern Beihilfen aus der Staatskasse zufließen, auch der hiesigen Gemeinde 7800 Mark zugewendet. Die Gemeindekasse hat ungefähr 2500 Mark flüssig und durch den Verkauf von Fichten- und Tannenstämmen (geeignet zu Grugenholz) kann dieser Betrag ganz getilgt werden.

Was die Baustelle anbelangt, so ist der freie Rasenplatz zwischen dem Dorfe Haus Meier und der Poststraße (Wirtschaft Friedrich) ausersehen. Der Bau des Schulhauses ist dem Maurermeister Marx von Dockweiler übertragen und soll dasselbe bis zum Herbst 1896 bezogen werden können. Bis Herbst 1895 wird es im Rohbau fertig stehen. Kinder und Lehrer freuen sich herzlich, über nicht allzu lange Zeit in ein würdiges Schulhaus einzuziehen, dass auch dem Lehrer, der bis dahin sich mit zwei, ja mit einem Zimmerchen in Privathäusern begnügen musste, eine räumliche Wohnung bieten wird.